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Fachbereich KFZ
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Der Ursprung der KFZ-Ausbildung im Mittleren Erzgebirgskreis kann auf das Jahr 1971 datiert werden. In diesem Jahr begann erstmalig die Ausbildung der Gesellen im damaligen Kreis Marienberg.
Sehr wichtig war in dieser Zeit bereits, dass die theoretische Ausbildung in der Berufsschule eng verzahnt mit der betrieblichen Praxis erfolgte. Um dies zu gewährleisten, arbeiteten der Berufsschullehrer Diplomingenieurpädagoge Peter Seifert sowie die Kraftfahrzeugmeister Herr Bartl und Herr Lichtenberger bereits seit 1971 eng zusammen.
Die Ausbildungspartnerschaft der Berufsschule mit den Handwerksbetrieben der Kreise Marienberg, Annaberg und Zschopau garantierte in den Folgejahren eine bedarfsgerechte und praxisorientierte Ausbildung bei immer steigenden Lehrlingszahlen.
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Im Dezember 1992 bekundeten die Handwerksmeister, dass die Ausbildung der Kraftfahrzeugmechaniker an der Berufsschule in Zschopau erfolgen soll. Bereits zu diesem Zeitpunkt erkannte man, dass nur eine Konzentration der Ausbildung einen höchsten Qualitätsstandard bieten kann. Bis zum Neubau des Beruflichen Schulzentrums für Technik im Gewerbegebiet erfolgte die Ausbildung in der Moritz-Nietzel-Straße in Zschopau. Die Entscheidung des Landkreises, im Gewerbegebiet in Zschopau ein technisches Berufsschulzentrum zu errichten, wurde von den Pädagogen und den Ausbildungsbetrieben wohlwollend zur Kenntnis genommen.
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Um in dem geplanten Schulzentrum eine optimale Ausbildung der Kraftfahrzeugmechaniker realisieren zu können, mussten im Planungsprozess viele Entscheidungen durch die Fachlehrer, Herr Seifert und Herr Schubert, getroffen werden. Beispielgebend wären da die Ausstattung und Einrichtung der Klassenräume und der Werkstätten zu nennen.
Dass die Konzeption der Planer in enger Zusammenarbeit mit den Pädagogen sehr gut war, zeigten die ersten Kommentare zur Eröffnung des Beruflichen Schulzentrums für Technik in Zschopau. Selbst der damalige Staatsminister für Kultus, Herr Dr. Rößler, zeigte sich erstaunt und erfreut über die geschaffenen Lern- und Lehrbedingungen in der Abteilung der Kraftfahrzeugtechnik.
Auch die Meinungen der dualen Partner waren stets positiv.
Der hohe technische Ausstattungsgrad wird und wurde über folgende Wege realisiert:
1. Anfertigung von Projektarbeiten der Auszubildenden 2. Investitionen des Schulträgers 3. Sponsoring durch die Automobilindustrie 4. Förderverein BSZ Zschopau
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Jedes Jahr werden, initiiert durch die Fachlehrer, Projektarbeiten angefertigt. Beispielsweise steht im BSZ ein lauffähiger Wankelmotor aus dem Hause Mazda. Geschnittene Hinterachsen, Radaufhängungen, Turbolader u. Ä. runden die vielfältigen Arbeiten ab. Im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt das Landratsamt MEK uns finanziell.
Im Jahr 2005 konnte so der Diagnosetester FSA 520 mit einem KTS 520 erweitert werden. Damit wurde eine werkstattübliche Diagnose von Fahrzeugen möglich.
Auch die deutsche Automobilindustrie stellte 2 Fahrzeuge zur Verfügung. So arbeiten die Auszubildenden aller Lehrjahre an einem Opel Astra H sowie einem Audi A4. Auch die Firma Webasto stellte für Ausbildungszwecke eine Standheizung zur Verfügung.
Im Jahr 2006 werden acht Fachklassen, einschließlich einer Klasse Nutzkraftfahrzeugmechatroniker, beschult. Durch eine permanente Weiterbildung der Fachlehrer (zum Beispiel Getriebetechnik in Saarbrücken, Komfort- und Sicherheitselektronik in Rüsselsheim, Fahrwerkssysteme in Esslingen, Dieselmotorenmanagement in München u.s.w.) wird auch in Zukunft eine praxisorientierte Ausbildung sichergestellt. Seit dem 10. Mai 2007 dürfen sich die angehenden Kraftfahrzeugmechatroniker des Beruflichen Schulzentrums für Technik über einen weiteren Zuwachs der technischen Ausstattung freuen. Im Rahmen einer Fachexkursion der Auszubildenden in das Nutzkraftfahrzeugmuseum in Hartmannsdorf wurde feierlich ein Mercedes – Benz Transporter der Baureihe VITO übergeben.
Einzigartig und erwähnenswert ist die Integration eines neuen PC-Raumes in das Werkstattgefüge. An dem Projekt waren Auszubildende des Elektriker- und Tischlerhandwerkes sowie angehende technische Assistenten für Informatik beteiligt. In kooperativer Arbeit wurde ein Zentrum für die Recherche für selbständiges, computerbasiertes Lernen geschaffen.
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