|
Auch in diesem Herbst war es wieder soweit: Phase 1 der Berufsorientierung der Neuntklässler der Marienberger Pestalozzi-Schule fand am 28.10.2010 an unserem BSZ statt. 15 Schülerinnen und Schüler hatten sich gemeinsam mit 2 Lehrerinnen und der Berufseinstiegsbegleiterin auf den Weg nach Zschopau gemacht, um Berufsschulluft zu schnuppern. Von 9:00 bis 9:45 Uhr waren sie zunächst Gast im BVJ-Klassenzimmer, um dort von Frau Steglich unsere Schule vorgestellt zu bekommen und detaillierte Informationen über das Berufsvorbereitungsjahr zu erhalten. Nach einer Frühstückspause in der Mensa wurden alle in der Zimmerei erwartet. Nun wurde es praktisch: Ein Knobelspiel aus Holz sollte von jedem Schüler hergestellt werden. Herr Hüller hatte dazu viel Vorbereitungsarbeit geleistet. Unterstützt von Herrn Uhlig und Frau Steglich galt es nun, Holzleisten anzureißen, zu sägen, zu bohren, zu verleimen und vieles mehr. Auch wenn anfänglich vor allem die Mädchen Misserfolg befürchtet hatten, kurz nach 12:00 Uhr war es geschafft: Jeder Schüler hielt sein Knobelspiel in den Händen und konnte es mit nach Hause nehmen. Alle freuten sich schon darauf, die Familie mit der Knobelei konfrontieren zu können. Leider haben wir den versprochenen Schulrundgang aus Zeitgründen nicht mehr geschafft – aber nach den Winterferien beginnt Phase 2 der Berufsorientierung am Zschopauer BSZ. Und dann wird der Schulrundgang nachgeholt, bevor jeden Mittwoch Gelegenheit besteht, in den einzelnen Bereichen des BSZ praktisch tätig zu sein.
Phase 2 der Berufsorientierung
Nachdem die Neuntklässler der Schule zur Lernförderung Marienberg im ersten Halbjahr des Schuljahres 2010/2011 einen Projekttag am BSZ Zschopau absolviert haben, startete nun mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres die 2. Phase der Berufsorientierung. Seit 02.03.2011 besuchen 5 Schülerinnen und 2 Schüler jeweils mittwochs unsere Einrichtung. Nach Schulhausrallye und Kennenlernspielen werden sie nun viele Werkstätten unserer Berufsschule durchlaufen und dort praktisch tätig sein. So gewinnen die Jungs und Mädchen Vertrauen in ihre praktischen Fähigkeiten, oft können sie das Selbsthergestellte mit nach Hause nehmen. Auf diese Art und Weise können Ängste und Vorbehalte bezüglich des kommenden Lebensabschnitts „Berufsvorbereitung / Berufsausbildung“ abgebaut werden.
Diese Phase 2 ist ein wichtiges Puzzlestück der umfassenden Kooperation beider Schulen im Sinne der Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten.
|
Artikel in der Presse
WochenSpiegel am 10.11.2010 - Der Praxis ein Stück entgegen
|